Beiträge von Premacyost

    Ich wohne auf 96 m über Meer. Das sollte für meine vielleicht verbleibende 30 Jahre reichen ;)


    Auch wenn der Anstieg des Meerespiegels in dem Umfang, wie er aktuell stattfindet normal sein sollte, müssen wir uns tatsählich Gedanken machen, wie die Menschen weiter auf diesem Planeten leben können. Da bin ich bei dir.


    Dazu gehört auch die Überlegung, was wir machen können, um eben diesen Anstieg des Meerespiegels zu begrenzen. Wobei ich glaube, das der Mensch schon einen erheblich Anteil an der aktuellen Entwicklung des Meerespiegels hat.

    Ohne Zweifel hat er das.
    So lange aber die Zahl der Menschen weiter wächst und auch insgesamt höher ist als jemals in der Geschichte des Planeten, werden wir nichts begrenzen können, denn diese Menschen brauchen Platz, leben in immer größeren Städten die immer mehr Wärme speichern und auch selber produzieren (Klimaanlagen), es muss mehr angebaut werden, mehr gestaut um zu Bewässern, mehr Grundwasser entnommen werden, es braucht immer mehr Arbeit , immer mehr Wald muss abgeholzt werden usw usw. Durch regenerative Energien können wir die immer weiter steigende Belastung des Planeten lediglich etwas mildern, aber nicht verhindern oder gar zurückschrauben. Es geht einfach nicht mit 11 Mrd prognostizierten Menschen, deshalb müssen wir alle technischen Möglichkeiten einsetzen um die Folgen dieser brutalen Überbevölkerung abzufedern!
    Die Gletscher sind schon mehrere Male in den letzten 6000 Jahren komplett abgeschmolzen, in der Blütezeit der Römer war es zumindest in Europa wärmer als heute....auch wenn die Erwärmung heute schneller abläuft ist die Warmzeit deswegen noch kein Problem! Temperaturrekonstruktionen aus Bäumen zeigen überdies, daß die Temperaturen seit der Römerzeit sogar noch um 0,3° zu niedrig angesetzt sind (Uni Mainz Forschungsergebnis). Allerdings war Germanien damals noch ziemlich finsterer Urwald, die Feuchtigkeitshaushalt also kein Problem. Mein Sohn studiert Archivarswissenschaften, der hat alte Quellen (Bilder) die unsere schwäb. Alb vor ein paar hundert Jahren fast vollkommen entwaldet darstellen. Damals lebten weit weniger als 1 Mrd. Menschen auf der Erde....und trotzdem wird das bereits das Klima hier beeinflusst haben! Kein Lebewesen der Erdgeschichte hat seine Umgebung jemasl derart umgestaltet und verschandelt.

    Dort gibt es rechts eine Grafik die zeigt, dass das alles ziemlich linear verläuft. Durch geschicktes auswählen kann man vieles herauslesen. Ich sehr keinen beschleunigten Anstieg.

    Hallo, zum Meresspiegelanstieg, leider habe ich jetzt keine "genauen Zahlen" parat, aber der Anstieg geht jetzt viel schneller vorran, als vor ein par Jahren. So etwas wirkt sich längerfristig- 100 Jahre- darin aus, dass Holland unbewohnbar, Hamburg unbewohnbar, ja die halbe Menschheit umziehen muss. Ich bin mir sicher, dass endet nicht friedlich. Sehe ich das alles sehr pessimistisch, ja. Habe ich noch Hoffnung, ich hoffe. Eine Co2 Einlagerrung- umwandlung in Gestein- als Beispiel ist möglich, so ählich könnte die Rettung aussehen. Das ist allerdings Energieaufwendig, aber denkbar, allerdings bleibt dann für anderes kaum Energie übrig, das heist Einschrenken. Ob das eine Partei machen wird- die EU möchte Kliemaneutral werden- also die Vorgabe steht. Und die EU plant ganz sicher die Einlagerrung von CO2, allerdings etwas günstiger einfach unterirdisch unterhalb des Meresgrundes. Der CO2 Preis wird das ermöglichen. Wenn ich jetzt so sehe wie schnell sich so manches ändert, das eigentlich für unänderbar angesehen wurde, dann gibt es wohl viele Möglichkeiten. Und die das Zahlen müssen, müssen das zahlen, wie immer. Wobei wenn ich den Kliemaaktivisten so zu höre, die halten die soziale Frage für wichtig.

    Sorry, nein das tut er nicht!
    https://de.wikipedia.org/wiki/…vel-rise_1870-2009_de.svg

    Der Meeresspiegel steigt rel. gleichmäßig schon sehr lange, auch vor der industriellen Revolution.
    Was tatsächlich viel gefährlicher ist:

    https://nzzas.nzz.ch/wissen/su…Ebo0LJ5kSVzqYlVuchowlEgJw

    Gerade auch in Holland, steht drin!

    Den Klimaaktivisten höre ich nicht zu.
    Denn sie setzen sich absichtlich über geltendes Recht hinweg, weil sie glauben im Recht zu sein.

    Seit 1990 sinkt unser Anteiil am CO2 teils beträchtlich.....und auch absolut sinkt in Deutschland der CO2 Ausstoß.

    Das "Klima retten" wird dem Menschen nicht gelingen, denn das Klima kann man nicht "retten"....man kann nicht fixieren was sich immer ändert.

    Dass es sich schneller ändert....ist angesichts 3 Mrd. Menschn 1961 bei meiner Geburt und heutigen 8 Mrd. wenig verwunderlich, denn der Mensch gestaltet die Erdoberfläche in nie dagwesener Weise um.....und das beeinflusst das Klima.

    Für das Elektroauto bin ich dennoch, denn es macht 1. keinen Sinn alles Erdöl und Gas in 2 Jahrhunderten vollständig in die Atmosphäre zu jagen, 2. kann es uns unabhängiger machen weil wir die Energie für die Autos hier vor Ort produzieren können und nicht von bekloppten Ölmultis!

    Ich bin kein Klimawandelleugner, aber ein Realist!
    Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, das ist auch beim Klima so.

    Wir werden uns darauf einstellen müssen....und auch können,
    denn nie waren die technischen Möglichkeiten so gut wie heute.....was wir übrigens AUSSCHLIESSLICH dem Verbrennen fossiler Energie zu verdanken haben!

    Der ganze Fortschritt wäre ohne nicht denkbar gewesen, das sollte man sich immer vor Augen halten!

    Und kein Windrad würde stehen ohne Verbrennungsmotor und fossiler Energie!

    Vor 2 Wochen beobachtete ich am heiligen Sonntag die Wartung 2er Analgen am Windpark Stötten.

    Wie ist er da hochgekommen???

    Mit einer Verbrenner- Windenvorrichtung!!!

    Hallo, wir habe momentan ja schon mal eine gesammt gesellschaftliche Übung. Ich denke einfach: in eine par Jahren sind mit dem Auto nur noch Kurzstrecken erlaubt. Nicht einmal mehr Jeder wird ein Auto besitzen. Das Kliema zwingt Alle dazu. Im vohrigen Winter war ich zum ersten mal in meinem Leben nicht auf einem zugefrohrenen See- wegen nicht haltbarkeit des Eises. In diesem Winter, also vor ein par Tagen konnte ich für knapp 3 Tage auf das Eis gehen, mal sehen wie es weiter geht. Hätte mir das Jemand vor ein par Jahren gesagt, ich hätte ihm nicht geglaubt obwohl ich sicher schon im Alter von 15 Jahren vom Klimawandel gehört hatte. Noch viel schlimmer ist allerdings im Sommer das Fehlen der Niederschläge.

    Übrigens fällt mir in letzter Zeit auf, dass die Windräder nicht mehr so oft abgeschaltet werden.

    Das Klima wandelt sich, ja.
    Und in weiten Teilen ist der Mensch dafür verantwortlich.....aber schon lange nicht mehr nur wegen dem CO2!

    Schaut man sich Satelittenbilder "früher / heute" an, sieht man wie sehr der Mensch den Planeten verändert hat! Interessant ist auch das Austrocknen des Aralsees. Gerne wird das als Beleg für den menschengemachten Klimawandel genommen.....menschengemacht stimmt, aber nicht Klimawandel, sondern Aufstauen der Zuflüsse, intensive Bewässerung und Landwirtschaft. Die Austrocknung hat längst klimatische Auswirkungen bis ins Pamirgebirge!

    Die Trockenheit betrifft "nur" Teile Deutschlands und das wird sich auch wieder ändern. Verantwortlich sind die Jetstreams, El Nino und la Nina.

    Der Bodensee ist noch immer voll (dort segle ich, wenn ich nicht am Lago Maggiore bin (Bild))
    Und was viele nicht wissen- der Meeresspiegelanstieg ist nicht das größte Problem, sondern das Absinken der Landmassen durch Grundwasserentnahme. Das geht sehr viel schneller...gerade auch in Küstenbereichen, als die 3-4mm Meeresspiegelanstieg, der sich bislang jedenfalls keineswegs beschleunigt hat und schon sehr sehr lange eingesetzt hat.
    Hier mal ein interessanter Link https://nzzas.nzz.ch/wissen/su…Ebo0LJ5kSVzqYlVuchowlEgJw


    Ich bin Jahrgang 61, damals lebten 3 Mrd. Menschen auf der Erde. Heute sind es 8 Mrd. und die wollen alle auch was vom Wirtschaftswachstunm abhaben, am stärksten steigt die Bevölkerung übrigens in den Städten!


    Aber ich tiele Deine Einschätzung, daß wir gezwungen sein werden wegen "des Klimas" unsere Mobilitätsgewohnheiten stark zu verändern.
    Gerade auch in den immer dichter besiedelten Städten! Also Bus und Bahn und damit Pandemiegefahr;) Alles hat auch Nachteile....und individuelle Mobilität auch Vorteile. Mobilitätsbereitschaft wurde übrigens von der Regierung gefordert und gefördert, die Arbeitswege werden immer länger.
    Ziemlich kontraproduktiv für "das Klima";)


    Aber der Winter....der ist dieses Jahr schon fast vergleichbar gewesen mit denen in meiner Kindheit, damals, um 1970, waren die Winter ausergewöhnlich hart, vorher und nachher nicht mehr so....
    Und der Winter ist noch nicht vorbei! Ende Januar kommt- wie fast immer- nochmals ein Schwall Kaltluft zu uns. Ist auch diesmal so. Mal sehen, wie lange er dieses Jahr noch geht!

    Bleibt gesund!

    Ja, ich bin EIgenheimbesitzer, aber einer, dem seit geraumer Zeit die Arbeitsmöglichkeit genommen wurde, bin Dienstleister für den textilen Einzelhandel.

    Für Mieter und Mietskasernen ist das Elektroauto sicherlich ein größeres Problem.
    Aber mit neuen Akkugenerationen (wir reden hier ja von neuen Akkus) und mehr Reichweite, ist das Thema Lademöglichkeit keine soooo große Herausforderung mehr, wenn man nur 1-2x /Monat vollladen muss.

    Freie Ladestationen bei einer 20-80% Ladung....ist Sache der Software. Ich glaube Tesla setzt hier auch die Standarts.


    Ich denke aber, wir werden uns von einigen Bequemlichkeiten verabschieden müssen!

    Mobilität wird, zumindest für eine gewisse Übergangszeit, anders funktionieren als das, was wir bislang gewohnt waren.
    Die Fahrt in den Urlaub....sich anders gestalten....ebenso die Fahrt zur Verwandtschaft.
    Aber in ein paar Jahren werden wir andere Techniken haben,

    Stand heute ist die Emobilität nicht für jeden praktikabel, das muß man sich ganz genau überlegen.

    Auch mein AUto sollte 350km Reichweite haben, damit ich zum Segeln an den Bodensee fahre und dort nicht nachladen muss.
    Aber ein iD3 schafft das schon, ebenso ein Kona EV.....nur die Preise sind jenseits von gut und böse.
    Irgendwann werden diese Autos aber auch als Gebrauchtwagen verfügbar sein, die Preise für Neuwagen fallen.
    Oder gute Leasingangebote- die gibt es z.B. ja heute schon für den neuen Fiat 500 EV.
    Überhaupt würde ich die neue Technik, die ja im stetigen Wandel ist, kein Auto kaufen, sondern leasen.
    Dann hab ich nicht das Risiko, wenn wegen weit besserer Technik mein Gebrauchter nur noch über den Preis verkauft werden kann.


    Und dann gibt es ja noch den REX!

    M.M. nach wäre ein MX30 mit REX- soll ja kommen- durchaus eine Alternative.
    Kreative Lösungen sind gefragt!

    Man kommt an der Physik einfach nicht vorbei! Entweder man verlegt viel dickere Kupferkabel oder man erhöht die Spannung. Nur so ist es überhaupt möglich viele Elektronen in kurzer Zeit in einen Akku zu bewegen.

    Ich frage mich nur, welchen Sinn das alles macht!

    Eine Schnelladung ist die Ausnahme- schon heute!
    Der Vorteil der Technik ist doch, daß ich mein Auto "volltanken" kann ohne dabei zu sein, daß ich dazu nicht an eine Tanke fahren muss, daß es quasi über die Nacht im Schlaf geschehen kann....oder während der Arbeit. Dazu braucht man aber keine Schnelladestationen- die braucht man NUR für Fahrten in den Urlaub, weil die Punkte "Schlaf" und "Arbeit" entfallen.
    Wenn ich nach 300km Fahrt in einer halben Stunde von 20 auf 80% laden kann, dann reicht das doch aus, dann dauert die nötige Pause nach 300km Fahrt kaum länger als ein normaler Stop um aufs Klo zu gehen oder was zu essen, sich die Beine zu vertreten.
    Was wir bräuchten sind Akkus mit mehr Kapazität, ohne höherem Gewicht und mit geringeren Kosten. Und zwar ohne Steuergeldsubventionen!
    Dann finden sich auch andere Lademöglichkeiten für Mieter in Mehrfamilienhäusern, dann läd man 1-2x / Monat (öfters tanke ich ja auch nicht!!!) und schon passts!


    Ich finde es höchst seltsam, daß man sich an der Ladedauer eines Akkuautos stört! Wenn man mal gesehen hat, wie schnell ein Tesla von 20 auf 80% läd, dann kann das kein Argument mehr sein für die Akzeptanz von Elektroautos! Weil das NUR wichtig ist, wenn man möglichst schnell möglichst weit fahren muss. Wie häufig ist das der Fall?

    Und weiter geht´s - schnelle Ladung für die Akkus!

    Eine Schnelladung für Akkus ist nicht unproblematisch.

    Porsche setzt dabei auf einen 800V Akku.
    Die Gründe dafür kann man hier nachlesen
    https://generationstrom.com/20…oppelte-spannung-braucht/


    Für eine Schnelladung braucht man dickere Kabel, erzeugt mehr Hitze, der Verlust steigt, die thermische Belastung für die Batterie steigt. Also erhöht man die Spannung um die Stromstärke nicht in absolut ungesunde Höhen zu treiben.
    Am Ende laden wir unsere Akkukisten via Lichtbogen;)

    Ralf danke für deinen Erfahrungsbericht. Werde das mal auf den Plan für die USA aufnehmen.


    Soll der MX30 nicht noch einen Motor evt. sogar Wankel zur Reichweitenverlängerung bekommen?

    Ich finde die Idee nicht schlecht und frage mich wieso es Opel und BMW nicht mehr macht

    Je besser die Akkus werden, desto weniger Sinn macht der REX.

    Das ist dann einfach zu teuer.....
    Kleiner Akku macht in gewisser Weise schon Sinn, aber der kleine AKku hat auch Nachteile.
    Er kann nicht so schnell geladen werden, er braucht mehr Ladungen (Ladezyklen!), er altert dadurch schneller, er verliert schneller an Kapazität.


    Wenn dann noch das ganze Auto nicht sonderlich effizient ist, so wie der MX30, dann wird das mit dem REX gewiss nicht besser.
    Dann stellt sich die Frage, ob man nicht gleich einen Verbrenner gelassen hätte und macht den besonders schadstoffarm (hat der ADAC bewiesen).....oder nicht eben doch den größeren Akku- auch weils einfacher ist.


    Der i3 gab oder gibt es mit REX, der ist heute gar nicht mehr nötig!
    Ist eh kein Fahrzeug für weite Strecken....

    Vor 70 Jahren.....also ich wurde 1961 geboren. Damals lebten gerade einmal 3 Mrd. Menschen auf der Erde, heute sind es 8 Mrd. weiter steigend.
    Damals gab es sehr viel Elend auf der Welt, heute geht es der ganzen Welt einiges besser, trotz 5!!! Mrd. Menschen mehr.

    All die Entwicklungen, die es heute ermöglichen 8 Mrd. Menschen besser denn je zu ernähren und zu beschäftigen,
    haben wir fossiler Energie zu verdanken, sellbst die Windräder haben wir fossiler Energie zu verdanken!

    Das ging und geht auf Kosten des Klimas, eine gewissen Erwärmung ist dabei unvermeidlich.

    Aber auch noch kein großes Problem!
    Ich will hier keine Diskussion am Thema vorbei anzetteln, es geht ja um zukünftige Mobilität.

    Das Klima rettet absolut gar niemand durch das Ersetzen aller Verbrennerautos durch Elektroautos, was ohnehin gar nie möglich sein wird!

    Aber das Elektroauto ist im Kurzstreckenverkehr einfach das bessere, bequemere und ökologischere Fortbewegungsmittel mit Dach und Blech drumherum...im Vergleich zum Verbrenner.
    Auf der Strecke.....habe ich da erhebliche Zweifel,
    erst recht seit meiner Fahrt gestern.

    Welchen Sinn macht es, 100 KWh Akkus mit entsprechend hohem ökologischen Rucksack auf der Kurzstrecke zu bewegen?

    Da wäre Mazda ganz sicher auf dem richtigen Weg....aber in einem völlig anderen, kleineren und viel leichteren Auto.
    Der MX30 wiegt trotz kleinem Akku 1720 kg.....
    ein Tesla Model3 trotz 50KWh Akku über 100kg weniger.

    Das ist der Knackpunkt- für Mazdas Leichtbauphilosophie ein echter Schandfleck!


    Ich halte das Antriebssystem des MX30 für überfordert, daher der hohe Verbrauch.

    Wenn schon eine kleine Batterie, dann in einem kleinen, effizienten Auto.