Bremse elektrisch..?

  • Na gut, dann eben nicht...;)

    I Mazda CX-3 SL 120 PS Benziner EZ 03/2018 I Sondermodell "PI" I 7-Gang-Schaltgetriebe I Sebring-ESD I Matrixgrau I Edelstahl-Einstiegsleisten I AZUGA-Kofferraumwanne & Gummifussmatten I dyn. Spiegelblinker I weiße Frontblinker I LED-Kennzeichenbeleuchtung I Alupedale I abnehmbare ORIS-AHK I



    Don´t :0005: and drive! Gruß vom Niederrhein - und bitte bleibt gesund! :0027:

  • och schade..:|.


    der Bremseingriff des MRCC funktioniert auch ohne Pedaldruck, also vollkommen auf elektronischer Basis. Dank der Hochdruckpumpe reicht sogar manchmal nur ein kleiner Druck aufs Pedal um die Insassen zum Nicken zu bringen. Bei einem "analogen" System müßte man dazu voll reinsteigen.

    Vielleicht kann ja hjg48 von seinem sFMH ein Übersichtsschema der Bremsanlage bekommen. Wenn da nur ein elektronischer Pedalsimulator drin ist, dann hat der sicher keinen Anschluß für ne ordinäre Bremsleitung.;)

    Gruß Axel


    Das Leben ist viel zu kurz für ein langes Gesicht.


    CX3-G121 Selection; Polymetal-Gray / FWD / 6GS / DUK-P / TEC-P / NAV; 2 Jahre Anschlussgarantie; AHK; 2CAN on Board; Gummipuffer
    CX3-Sportsline; D105 FWD

    8. Bundesweites CX3/CX30-Treffen in Heimbuchenthal vom 24.06.2022 - 26.06.2022

  • Dank der Hochdruckpumpe reicht sogar manchmal nur ein kleiner Druck aufs Pedal um die Insassen zum Nicken zu bringen. Bei einem "analogen" System müßte man dazu voll reinsteigen.

    Jedes moderne Bremssystem hat zwischen Pedal und dem ABS-Block eine Art Sensor der z.B. den Notbremsassistenen eingreifen lässt wenn man schnell das Pedal tritt, oder der Citybremsassistent oder der adaptive Tempomat mit Bremsfunktion, alles Systme die teilweise ohne Pedaldruck vom Fahrer auskommen. Jedoch besteht immer noch eine rein mechanische Verbindung zw. Pedal und HBZ die ohne Motor und Batterie eine Bremsung rein durch Pedaldruck zulässt.


    By Wire ist da anders aufgebaut, da gibt es keine mechanische Verbindung, daher ist dort das Ausfallszenario interessanter...8)


    LG Rob

  • Das kommt dem Ganzen schon sehr nah. Konventionell geht der Weg vom Pedal zum Hauptbremszylinder und dann zum ABS. Von da aus zum Radbremszylinder. Das ABS greift im Bedarfsfall ein und unterbricht den Druck zum blockierenden Rad. Bei einer Antischlupfregelung wird Druck vom Modul zum durchdrehenden Rad geleitet und somit Gleichlauf hergestellt. Bei Notbremsassi gibt es dann das Maximale auf die Hydraulik. Beides Letztere gibt es Druck von der Hochdruckpumpe.

    CX-3 Sports Line 120 PS, Automatik, Technikpaket, AHK, 18Zoll, schwarze Scheiben, Voll LED mit Innenraum-, Kennzeichen, und Fußraumbeleuchtung, Bose Sound.

  • das By-wire anders aufgebaut ist weiß ich auch, aber es funktioniert ja im Flugzeug auch ohne Probleme, warum soll es also im PKW nicht funktionieren. Das man dazu Redundanz aufbauen muß, zur Ausfallsicherheit, ist ja logisch. :)

    Gruß Axel


    Das Leben ist viel zu kurz für ein langes Gesicht.


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    8. Bundesweites CX3/CX30-Treffen in Heimbuchenthal vom 24.06.2022 - 26.06.2022

  • Es wird so wie immer werden. Das war heute noch Teufelszeug ist, wird morgen "unverzichtbar" sein.

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  • Das man dazu Redundanz aufbauen muß, zur Ausfallsicherheit, ist ja logisch. :)

    In der Tat - und das wird im Pflichtenheft der Entwickler dieser Systeme ganz oben stehen! Und das werden sie auch verwirklichen, denn sonst wird sich kein Hersteller trauen, sowas in ein Auto einzubauen.


    Die menschliche Psyche scheint ein Problem damit zu haben, wenn uns Kontrolle entzogen wird - möglicherweise verstört das unser Selbstwertgefühl :/

    Aber ich will hier keine Laien-Psychologie betreiben, sondern darauf hinweisen, dass wir seit geraumer Zeit auch anderen ganz+gar nicht unwichtigen Systemen in unseren Autos vertrauen, bei denen wir auch keine Möglichkeit zum Eingriff mehr hätten, wenn sie versagen sollten:


    Das Gaspedal ist schon seit längerem nicht mehr mechanisch, sondern by wire mit der Drosselklappe verbunden. Hat hier irgend jemand Angst, der Zossen könnte deshalb im denkbar ungünstigsten Moment in gestreckten Galopp verfallen, ohne dass wir ihm in die Flanken getreten hätten? Es sollte mich wundern, wenn man bei den Autos, die ja gar kein Zündschloß im ursprünglichen Sinne mehr haben, dann in voller Fahrt den Saft abdrehen könnte - und selbst wenn, kann während der "Schrecksekunde" eine Menge passieren...


    Oder nehmen wir die Airbags: Da gibt eine Elektronik den Feuerbefehl, ohne das wir - mit Ausnahme des Beifahrer-Airbags - irgend eine Eingriffsmöglichkeit hätten. Wenn uns die Luftsäcke dann ohne ersichtlichen Grund in Antlitz knallen sollten, hätte das garantiert höchst unerfreuliche Folgen - und wenn sie es im Falle eines Unfalls nicht tun sollten, auch...


    Bei der Analyse der Unfälle mit Personenschäden - also der schweren Unfälle - ist die weit überwiegende Ursache menschliches Versagen. Und auch bei dem kleinen Anteil, der auf technisches Versagen zurückzuführen ist, hat häufig menschliches Versagen es erst so weit kommen lassen, dass durch mangelhafte oder unterbliebene Wartung oder ein hartnäckiges Ignorieren irgendwelcher Auffälligkeiten im Fahrbetrieb es letzlich so weit kommen konnte, dass die Technik versagte.

    Dass bei einem einwandfrei gewarteten Fahrzeug ein sicherheitsrelevantes Teil plötzlich und unvorhergesehen versagt und damit zum Auslöser eines Unfalls wird, ist höchst selten, aber natürlich auch nicht unmöglich. Aber als geneigter Asterix-Leser weiß man ja auch, dass einem gegebenenfalls auch der Himmel auf den Kopf fallen könnte, wenn man ganz großes Pech hat - ein Restrisiko bleibt halt immer =O


    Wir werden uns - Unbehagen hin oder her - damit abfinden müssen, dass in unseren Autos, die immer mehr rollenden Computern gleichen, die altehrwürdigen mechanischen Systeme auf ein Minimum reduziert werden: Schließlich können sie mit den elektronischen Gehirnen nur auf dem umständlichen, kostenintensiven und zeitraubenden Weg der Übersetzung durch Aktoren und zusätzliche Sensoren kommunizieren. Ein elektrisches Sytem ist da einfach näher dran.


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

  • In der Tat - und das wird im Pflichtenheft der Entwickler dieser Systeme ganz oben stehen! Und das werden sie auch verwirklichen, denn sonst wird sich kein Hersteller trauen, sowas in ein Auto einzubauen.


    Wenn ich mir da Tesla so ansehe ist das ein frommer Wunsch, dort reifen die Fahrzeuge beim Kunden (steht irgendwo im Kleingedruckten) und da kommt es schonmal vor das ein Update zu Ausfällen führt und es innerhalb eines Tages zurückgenommen werden muss. (uups sorry User, ging halt in die Hose....)


    Ich habe mal eine unserer Prüforganisationen gefragt wie sie eingentlich einen Tschesla prüfen, sie können ja nicht wissen welchen Softwarestand das Auto tatsächlich hat ( bei den vielen Modellvarianten, Optionen und Features) die Antwrt war irgendwie ernüchternd, wenn das Tschesla-System dem Prüfcomputer meldet das es okay ist dann passts.


    Also nimmt man kein eigene Prüfung mehr vor sondern kann nur auf den Bordcomputer vertrauen, ist ähnlich einem Großkonzern einfach seinen Bilanz zu glauben. 


    Ich glaube auch das die Anhäufung von reinen Softwarelösungen (ich buche das Hinterachslenkverhalten als ABO für meinen neuen EQS) zwar möglich sind, ihre eigenen Fallen und gesetzlichen Thematiken aber erst alle ergründet und geregelt werden müssten.


    Wenn ich dran denke das der Zweitkäufer Features beim Gebrauchten wieder erst dazubuchen muss weil die Rechte daran beim Erstkäufer liegen, wirds unübersichtlich aber hätte auch Vorteile das ich nicht alles was im Auto ist auch haben will/mitkaufen muss.


    Das es riesen Grauzonen gibt wo unsere Gesetzgebung/Politik einfach nichts tut sieht man zum Beispiel Tesla Mod 3 Kamerasystem, wohin die Aufzeichnungen gehen und was damit getan wird ist unklar, die DSGVO gibt aber bestimmte Dinge vor. (das solche Fahrzeuge in manchen Firmengeländen nicht einfahren dürfen ist eine Folge davon)


    Ich bin überzeugt das es rein elektrische Systeme geben wird oder gibt die allen bisherigen Lösungen überlegen sind, im Falle eines Fehlers (bewußt herbeigeführt oder einfach passiert) wird es halt komplizierter nachzuweisen das nicht ich in die Fußgängermenge (nur Pensionisten) gefahren bin sondern das Fahrzeugsystem gemeint hat die 3 Kinder als Alternative haben noch so viel vor im Leben als weg mit den Alten.... :saint:


    LG Rob

  • Wir werden uns - Unbehagen hin oder her - damit abfinden müssen, dass in unseren Autos, die immer mehr rollenden Computern gleichen, die altehrwürdigen mechanischen Systeme auf ein Minimum reduziert werden


    Der größte Vorteil wird in Zukunft durch die weitere elektronische Ausrüstung sein, daß der Wagen von zu Hause per W-Lan repariert werden kann und man nicht in die Werkstatt muß!! :thumbsup:


    Gruß

    Ulrich