Zukunft Diesel, Benziner oder E-Auto Mazda CX 3

  • Von der Geschwindigkeit ja.


    Aber nehmen wir mal an, du hast einen neuen Akku der dir 400 Kilometer Reichweite beschert.


    Der ist dann leer und du tauschst den gegen einen alten Hund, der nur noch 300 oder eventuell noch weniger Kilometer bringt.


    Also meins wäre das nicht. ;)


    Zahlen musst du ja für die volle Ladung, bei geringerer Reichweite ist das im Verhältnis teurer als mit dem neuen eigenen Akku.

  • CX-3 MG , solche Aspekte würden durch die Mietbedingungen des Anbieters der Wechselakkus definiert.

    Z.B. würde geregelt, dass nur Wechselakkus im Umlauf sind, die noch mindestens (beispielhaft) 85% Kapazität haben.

    Dann kann es Dir als Nutzer / Mieter von Wechselakkus quasi egal sein. Dann kannst Du immer mit einer Mindest-Reichweite Deines e-Autos rechnen.


    Da ist das Argument mit den unterschiedlichen Kapazitäten schon schwieriger zu lösen, denn die Kapazität und die Bauform (Bauform gleich Größe, also Länge x Breite x Höhe) hängen ja direkt voneinander ab.

    Stichwort: In einen Kleinwagen passt kein großer Akku, der in einen Mittelklasse Wagen gewechselt werden kann.


    Das bedeutet tatsächlich, dass viele unterschiedliche Akku-Grössen an den Wechselstationen vorgehalten werden müssen. Das wiederum bedeutet, dass es mehr Wechselakkus am Markt geben muss, als e-Autos herumfahren. Das scheint tatsächlich ein Nachteil des Wechselakku Prinzips zu sein. Hmmm...


    Oder man baut die Wechselakkus modular auf:

    Ein Kleinwagen bekommt einen Wechselakku, ein größerer Mittelklasse Wagen bekommt zwei Wechselakkus (also zwei von den kleinen). So, wie es heutzutage mit den Batterie betriebenen Geräten gehandhabt wird. Eine große Taschenlampe bekommt drei AA Zellen, eine kleine Taschenlampe bekommt nur eine oder zwei AA Zellen.

    Das würde das Problem mit dem Vorhalten von vielen unterschiedlichen Akku-Grössen lösen.

    Könnte klappen...

    "Aerodynamik ist für diejenigen, die keine Ahnung von Motorenbau haben." Enzo Ferrari


    Mazda CX-3 G121, Schalter, Signature, Oris AHK, EZ. 09/2018 in Magma-Rot Metallic (verkauft im Mai 2022)

  • Z.B. würde geregelt, dass nur Wechselakkus im Umlauf sind, die noch mindestens (beispielhaft) 85% Kapazität haben.


    Hmmm, dann fahre ich mit einem alten Akku da hin und bekomme einen neueren. Der Nächste kriegt dann meinen alten Hund. Wie soll auf die Schnelle festgestellt werden, welche Kapazitäten die jeweiligen Akkus haben. Bin aber auch nicht so in dem Thema drin....


    Ich sehe die Sache ehrlich gesagt kritisch und nicht zu Ende gedacht mit dem Wechselakku.


    Für mich bleibt es auf jeden Fall dabei. So lange ich nicht zu Hause vernünftig laden kann, ist die E-Mobilität für mich keine Lösung.


    Ich denke, da kommt noch was ganz Anderes als Lösung hinzu.


    Alle Verbrenner nur durch E-Fahrzeuge zu ersetzen, würde den Strom auf Dauer unerschwinglich machen und technisch wohl auch nicht machbar.


    Blackouts sind ja durchaus im Bereich des Möglichen.

  • Welche Kapazität der Wechselakku noch hat (und all die anderen Parameter, sie unten) werden kontinuierlich und bei jedem Gebrauch durch das BMS ("Batterie-Management-System") protokolliert. Wie auch z.B. bei e-Bike Akkus schon heute. Dieses BMS ist im Akku-Gehäuse eingebaut und über die Kontaktstifte und entsprechende Systeme abfragbar.


    Wie gesagt, die Randbedingungen werden durch die Mietbedingungen definiert. Das würde sich dann z.B. auf die folgenden Parameter auswirken:

    - Mindest-Kapazität

    - Mindest-Stromstärke, die entnommen werden kann

    - Mindest-Temperaturfestigkeit, damit sichergestellt ist, dass der Wechselakku seine Leistung bei -15 Grad und auch bei +32 Grad Außentemperatur erreicht

    - Möglichst lineare Entladekurve

    - Anschlüsse sind intakt und haben einen definierten Übergangswiderstand

    - Höchstalter (wobei das gar nicht so wichtig ist, wenn die anderen Parameter stimmen)


    Wenn das alles erreicht werden kann (der Wechselakku Anbieter würde es garantieren), dann kannst Du als Kunde beruhigt sein.


    Das Thema Blackout bzw. "Alle Verbrenner durch e-Autos ersetzen" sind valide Punkte, die noch nicht gelöst sind. Sie werden aber zu lösen sein, ABER es wird Ausnahmen geben, wo ein e-Auto tatsächlich keinen Sinn macht. Dafür wird es andere Technologien geben.

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    Mazda CX-3 G121, Schalter, Signature, Oris AHK, EZ. 09/2018 in Magma-Rot Metallic (verkauft im Mai 2022)

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  • Das ist einfach ein riesen Aufwand den nur ein Elektro Riese wie Tesla lösen könnte. Und selbst da sehe ich schon Probleme. Tesla rüstet "nur" Supercharger entlang der Autobahn. Dieses Wechselakku Prinzip benötigt dazu noch ne heftige Anzahl Mitarbeiter und deutlich mehr Platz. Das ist ne kaum lösbare Aufgabe. Die Kapazität eines Akkus feststellen ist einfach auszulesen mit der entsprechenden Software. Es kann auch nicht jeder auf brandneue Akkus bestehen. Bis 70% Kapazität wird als ok gelten, danach werden sie aussortiert.


    Da sehe ich deutlich mehr Sinn im Range Extender. Der müsste halt auch endlich mal vernünftig gelöst sein. Nicht wie im BMW i3 ein alter, rappeliger Motorrad Motor. Der Einscheiben Wankel könnte schon ganz gut kommen diesbezüglich. Da bin ich sehr gespannt drauf. Oder eben Wasserstoff als Stromerzeuger. Da ist der Hyundai Konzern wohl ziemlich weit vorne, gefolgt von Toyota. Das sieht zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand ein. So ein Toyota Mirai für 80K€ ist ja auch eher ein Witz bezüglich Preis/Leistung.


    Wir alle können auch keinen Plug-in E-Auto fahren, weil unsere Regierung ja auf Wind, Sonne und gut Laune setzt. Atomkraftwerke sind zwar sauber und produzieren genug Strom, aber das wollen "wir" ja auch nicht. Wir sind also in einer Zwickmühle was das angeht.


    Und mal ganz davon abgesehen werden die E-Autos als gebrauchte auch sehr schwer zu verkaufen sein. Renault hat schon das Problem, das sie mit gebrauchten Zoe's bombardiert werden, die keiner kaufen will. So sehr, das sie das Leasing schon eingeschränkt haben.


    Das wird alles noch lustig in den nächsten 10 Jahren. Irgendwas muss sich massiv ändern um das Thema zu lösen. Egal wie rum man es denkt, man stößt sehr schnell auf ein schwer zu lösendes Problem.

  • Sollte Nio sich in Europa etablieren und das Wechselsystem hin bekommen werden die anderen Hersteller gehörig unter Druck geraten. Der Gedanke des Wechselakkus war schon da bevor die E Autos da waren. EIn Startup Unternehmen gab es auch schon. Da sich die Hersteller wiedermal nicht auf die notwendige Vereinheitlichung die für den Wechsel gebraucht werden einigen konnten, gibt es das System nicht.

    Eine gewisse "Schadenfreude" könnte ich mir nicht verkneifen wenn Nio es hin bekommt.

    CX3 Sportsl.,1,5D,140PS,Tech-P.,Navi,8,5x19Felgen,245/35Reifen,225/45Winterreifen,LED-Rück.NR-schild-Innen.Edelstahlschutz Kofferraum,H+R,aufgepolstertes Sportlenkrad,autom.-Spiegel ankl.,abblend-Innenspiegel,AluFusspedale,Fussraumbel.,Stahlflex,4xEdelstahleinstiegsl.-bel.CX3 Logo,Mittelarml.,Heckspoiler,DAMD BODYKID,lack.Bremsättel,dyn.Blinker Mazda2 Sportsl,1,5D,140PS,Tech-P.Navi,Leder,H+R,Front-Heckspoiler,Schweller,lack.Bremssättel,AluFusspedale,Mittelarml.,Fussraumbel.Diffusor

  • Hallo, ich denke in einiger Zeit werden die E-Autos nur noch mit kleinen Akkus ausgeliefert, Reichweite max 50 Km, alles was weiter ist muss mit dem Zug zurückgelegt werden. Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich wünsche mir das so nicht , aber ich sehe es kommen.

    6 Gang Schaltung mannuell, Allrad, 150 PS, Benziener, eigentlich alles Standart nichts extra außer Reifen 16 Zoll als extra.

  • Hallo, ich denke in einiger Zeit werden die E-Autos nur noch mit kleinen Akkus ausgeliefert, Reichweite max 50 Km, alles was weiter ist muss mit dem Zug zurückgelegt werden. Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich wünsche mir das so nicht , aber ich sehe es kommen.

    Ok... Jetzt juckt es mich meinen auch noch sandern zu lassen, denn den können sie mir nicht nehmen wegen dem Bestandsschutz. Dann wird er einfach repariert so lange ich lebe. ?