es ist mir schleierhaft, warum seitens des Gesetzgebers nicht Fahrsicherheitstrainings verpflichtend vorgeschrieben werden. Als Fahranfänger muss man innerhalb von 2 Jahren 2x daran teilgenommen haben, danach dann, von mir aus, alle 10 Jahre 1x. Eine Idee die mich umtreibt.
Die Idee verstehe ich wohl. Befürchte aber das würde auch als Regulierung/Verbotswahn angesehen werden. Quasi als so eine Art Zwangsimpfung mit Auffrischungen für Autofahrer. Zumal dadurch ja auch noch Kosten auf jeden Fahrer zukommen. Es gibt ja auch sehr unterschiedliche Profile. Vielfahrer mit 80TKm und Sonntagsfahrer mit max. 8TKm pro Jahr mal so als Beispiel. Und die sollen alle das gleiche Prozeder mitmachen. Nee, das kommt nicht an. Die Anordnung solche eines Trainings nach einem verschuldeten Unfall macht da schon eher Sinn, weil der Fahrer einen Grund dafür geliefert hat. Man könnte ja auch die "Verkehrsteilnehmerschulungen" wieder einführen. Mit Stempelkarte (Bonuskarte). Da könnte man Punkte abbauen die man noch gar nicht hat. Oder Rabatte auf Geldstrafen erhalten.
Aber mal ehrlich, lohnt sich die Aufregung zum Thema? Heute aus dem Pfingsturlaub zurück, kaum LKWs, dafür WoMos und WW-Gespanne zu Hauf auf der A13. Es rollte, nicht besonders schnell, aber es rollte. Alle hatten sicher ein schönes Wochenende und fuhren entspannt. An den wenigen Stellen ohne Limit gab es aber dann doch die Idioten die der Meinung waren es geht schneller wenn sie dir das Nummernschild putzen.
Aber vielleicht gibt es ja einen Kompromiss. Die einen wollen kein Tempolimit, die anderen wollen 130 Km/h. Möglich wäre dann, dass man sich auf 110Km/h einigt. Bei der Mehrwertsteuererhöhung vor einigen Jahren hat es doch auch funktioniert.
Die einen wollten keine Erhöhung, die anderen 18%. Geeinigt hat man sich dann au 19%. Zu Erinnerung: https://www.n-tv.de/archiv/Kon…reiber-article154142.html
Entspannt euch und bleibt gesund. 