Beiträge von Schrauberopa

    irgendwie vermute ich, dass die Alarmanlage das Problem ist.


    Die Stromaufnahme von 9 mA (sowohl im Betrieb als auch im deaktivierten Zustand) wird nicht das Problem sein, wohl aber der Umstand, dass dieses Gerät in die Plus-Versorgungsleitung eingeschleift ist - der gesamte Strom zur und von der Batterie läuft jetzt durch dieses Steuergerät der Alarmanlage, und da ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, das irgendwas in diesem Gerät den Algorithmus des Batteriemanagements irritiert.
    Bei unseren Fahrzeugen sollte auf keinen Fall irgend etwas in die Plus-Leitung der Batterie eingeschleift werden (und auch kein Minus-Anschluß eines zusätzlich installierten Verbrauchers direkt am Minus-Pol der Batterie angeschlossen werden). Im Gegensatz zu unseren alten Fahrzeugen ohne Batterie-Management ist jetzt halt manches anders...


    Gruß Wolfgang

    Leider finde ich keine geeignete Beschreibung in wie weit ich die Konsole zerlegen muss, um die Leitungen verlegen zu können.

    Unter "Werkstattecke/Anleitungen" sind hier im Forum im Wesentlichen alle Arbeiten beschrieben, die einen hier erwarten:
    Schau mal unter
    "Anleitung Display und CMU ausbauen"
    "Anleitung MAL und Konsole ausbauen"
    "Handschuhfach ausbauen"


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)


    Nein, der hat auch nur eine Meinung. Sie ist unlogisch und fehlerhaft.

    Die Unlogik und Fehlerhaftigkeit liegt im System i-stop bzw. entsprechenden Start-Stop-Systemen, daran kann auch Jon Cardogan nichts ändern...


    Ich weiß nicht, ob man in Australien noch die Wahl zwischen Fahrzeugen mit und ohne Start-Stop-System hat, oder ob man dort mittlerweile auch - wie bei uns - zwangsbeglückt wird.
    Hätte man noch die Wahl, wäre das -völlig unseriöse- Versprechen eines erheblichen Minderverbrauchs natürlich ein Verkaufsargument für Fahrzeuge mit Start-Stop, zumindest bei den Kaufinteressenten, die unbesehen glauben was man ihnen da verspricht - aber die gibt es hier ja auch...


    Ansonsten geht es natürlich einzig und allein um den Flottenverbrauch - da hast du völlig recht. Aber der wird halt nicht anhand realistischer praktischer Versuche ermittelt, sondern mithilfe (und unter Billigung der Politik, die doch angeblich so sehr um den Schutz unserer Umwelt besorgt ist) völlig praxisferner und für die Hersteller möglichst günstiger Simulationsmodelle. Während in der Praxis im Leerlauf tatsächlich äußerst wenig Treibstoff verbrannt wird, gehen in diesen Simulationsmodellen die Stillstandszeiten aber mit einem weit über den tatsächlichen Verhältnissen liegenden Verbrauch einher. Das erklärt natürlich die scheinbare Unlogik, aber so ist das nun mal, wenn es nicht um die technische Realität, sondern um die Verwirklichung ideologisch-hysterischer Tagträumereien unter dem Einfluß mächtiger Lobbyisten geht, die diese Spinnereien zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil nutzen.


    Diese Unlogik zieht sich wie ein roter Faden durch die unterschiedlichsten Vorhaben und Vorgaben, die unter der Flagge des vorgeblichen Umweltschutzes segeln - aber das ist ein anderes Thema, das hier nicht zur Debatte steht...


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

    Na, endlich ist hier wieder Leben - war ja beängstigend ruhig hier im Forum in den letzten Tagen :sleeping:


    @MOCX3 hat - im Gegensatz zu meiner allzu flauschigen Aussage - absolut recht mit der Schilderung der technischen Abläufe: Ja, es kommt bei jedem Neustart zu einem kurzen Moment des "Trockenlaufs", was sich aber in der Praxis als erheblich weniger dramatisch auswirkt als es sich anhört, weil bei der Materialauswahl für die Gleitlager diesem Umstand Rechung getragen wird. Das kann den Verschleiß (jeder Trockenlauf bedeutet Verschleiß) nicht verhindern, aber tatsächlich sind nach meinen und den Erfahrungen meiner Schrauberkollegen (die natürlich nicht repräsentativ sind) Schäden am Kurbeltrieb des Motors wegen ausgelaufener Gleitlager (und um die geht es ja hier hauptsächlich) eher nicht die Nr. 1 bei Motorschäden:
    Da ist es eher der Ventiltrieb (Zahnriemen/Steuerkette), der dafür sorgt, dass ein hängendes Ventil und ein hochgehender Kolben sich gegenseitig erschlagen, oder die Zylinderkopfdichtung und Schäden wegen Kühlmittel- oder Ölmangel.
    Natürlich wirkt sich i-stop verschleißfördernd auf die Gleitlager aus - sie müssen erheblich mehr Zyklen überstehen als bisher ohne i-stop. Aber das wissen die Hersteller sehr genau und versuchen, hier durch geeignete neue Werkstoff-Kombinationen und Technologien (z.B. Beschichtungen) gegenzusteuern - jeder nahmhafte Hersteller hat da mittlerweile entsprechende Veröffentlichungen zu. Inwieweit ihnen das gelingt, wird sich zeigen - bisher sieht es ja nicht so aus, als käme es nun grundsätzlich zu einem frühzeitigen Exitus wegen ausgelaufener Lager im Kurbeltrieb.
    Klar, als Wenigfahrer muß ich mir diesbezüglich wohl keine Sorgen machen, aber auch der "Kilometerfresser" erreicht seine teilweise beachtlichen Streckenleistung nicht dadurch, dass er ständig i-stopt, sondern fährt...
    Außerdem wird man wohl nicht um die Erkenntnis herumkommen (zumindest stellt es sich einem subjektiv so dar), dass unsere Autos nur für eine Nutzungsdauer von 10 Jahren/150 Tkm konzipiert sind. Durch die immer umfangreicher und komplexer werdende Peripherie insb. bei Einspritzung/Abgasreinigung und all den elektrischen und elektronischen Helferlein ist hier ein nicht zu unterschätzendes Potential an Raparaturkosten entstanden - da kann ein defektes Steuergerät im Alter schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden werden, während sich die Gleitlager des Motors noch bester Gesundheit erfreuen...
    Und um mal aktuellen Bezug auf die fabelhafte Rostvorsorge in Verbindung mit dem Leichtbau zu nehmen und ein wenig gemein zu sein: Was nützt mir ein kerngesunder Motor, wenn das Chassis nach 10 Jahren am Ende ist...
    Ich für meinen Teil bleibe da in Bezug auf i-stop eher entspannt - auch wenn mir diese Funktion nicht gefällt - und befürchte, dass es ganz andere Dinge sein werden als i-stop bedingter Verschleiß, die mir meinen Mazda nicht nur lieb, sondern auch teuer werden lassen...


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

    Die Sorge um mangelnde Schmierung beim Start nach i-stop halte ich für völlig unbegründet; da i-stop nur in betriebswarmem Zustand des Motors funktioniert und der i-stop-Zeitraum maximal 2 Minuten beträgt, ist hier beim Start zwischen allen aufeinander gleitenden Teilen des Motors ein völlig ausreichender Schmierfilm vorhanden.
    Selbst beim Kaltstart nach vielen Tagen Standzeit dreht der Motor beim Start nicht trocken, auch wenn es hier zum Aufbau eines unter hoher Belastung scherstabilen Ölfilms selbst an den "entlegendsten" - der Gleitreibung ausgesetzten - Teilen eine gewisse Zeit braucht.


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

    @Lu Yeah


    Laß' dich nicht verwirren - der Bose-Sub ist passiv, weil er an den gemeinsamen Verstärker angeschlossen ist, der auch alle anderen LS-Systeme befeuert. Er hat also keinen eigenen, nur für sein Chassis arbeitenden Verstärker (nur dann wäre er aktiv). Die vier Anschlußleitungen sind - wie @Maverick schon vermutete - die Anschlüsse für die Doppelschwingspule des Sub (je eine seperate Schwingspule für den rechten und den linken Kanal).


    Die LS (auch Sub) deiner Logitech-Heimanlagen sind in diesem Sinne auch passiv, denn sie werden allesamt von einem gemeinsamen Verstärker angetrieben, der aus Platzgründen bei diesen Kompakanlagen eben im größten Gehäuse mitverbaut ist - und das ist halt das Gehäuse des Sub.


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

    Ihr habt beide Recht, @soundlink und @stephan-jutta ,
    natürlich versickert das Kältemittel selbst nicht, weil es gasförmig in die Atmosphäre entweicht. Aber dort bilden sich Abbauprodukte beim Zerfall von R1234yf in der Luft; innerhalb weniger Tage entsteht z.B. Trifluoressigsäure (TFA), die aus der Atmosphäre ausgewaschen wird und dadurch in Gewässer und Böden eindringt. Dieses für Pfanzen - insb. Algen - giftige Produkt kann in der Natur nicht abgebaut werden und reichert sich dadurch in Wasser und Lebewesen faktisch unendlich an.


    Quelle hierzu: dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/138/1713832.pdf


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

    Das ist ein interessanter Ansatz, den @Pineisz da beschrieben hat - wer die Möglichkeit hat, den momentanen Verbrauch bei LL auszulesen sollte das ruhig mal versuchen.
    Ich habe die Möglichkeit nicht, könnte mir diese Methode aber durchaus als zumindest tendenziell aussagekräftig vorstellen, denn
    - durch das Batterie-Management wird die Batterie im LL nur dann geladen, wenn es unbedingt sein muß - eine Beeinträchtigung der Messung durch wechselnde Generatorlast wäre also eher selten
    - da es um eine Bewertung der Differenz zwischen den Momentanverbräuchen bei den Zuständen "Klima-Kompri an" und "Klima-Kompri aus" geht, ist die ED des Kompri uninteressant
    - und wenn der Druck auf der ND-Seite wegen Kältemittelmangel soweit absinkt, dass der Kompri Schaden nehmen könnte (die Schmierung erfolgt über das im Kältemittel gebundene Öl - wenig Kältemittel = wenig Schmierung), wird gottlob die Anlage kälteseitig rechtzeitig abgeschaltet, und ein Kompri, der nicht läuft, verbraucht auch keine Energie...


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

    Wir fahren mit i stop aber die die ohne fahren könnten doch eine wesentlich günstigere Batterie nehmen oder leige ich da falsch??

    Ja - leider. Es kommt nicht darauf an, ob man i-stop nutzt oder nicht, sondern ob es verbaut ist oder nicht.


    Bei uns ist es verbaut und deshalb muß es auch funktionieren, d.h. es muß sichergestellt sein, dass der hohe elektrische Energiebedarf dieses Systems auch gedeckt werden kann. Aus diesem Grund ist die Erzeugung, Speicherung und Abgabe der elektrischen Energie sowohl von der Hardware ( Generator, Batterie ) als auch von der Software ( Batterie-Management ) auf die speziellen Bedingungen und Erfordernisse des i-stop Systems abgestimmt - ob man i-stop jetzt nutzt oder nicht ändert daran nichts.


    Die in unseren Fahrzeugen verwendete Batterie ist eine Sonderform der Naßzellenbatterie, eine sog. EFB (Enhanced Flooded Battery=Verbesserte geschlossene Batterie), die aufgrund ihrer besonderen Bauweise widerstandsfähiger gegenüber häufigen Lade- und Entladevorgängen ist. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Naßzellenbatterien aufgrund des Materials der Bleiverbindung, der Gitterstruktur und der Anzahl der Platten. Diese Sonderform macht aber ein im Gegensatz zu herkömmlichen Naßzellenbatterien ganz anderes Lademanagement nötig (hohe Spannung, konstant hoher Strom).
    Auf diese speziellen Bedürfnisse der bei i-stop verbauten Batterie sind aber sowohl der Generator als auch das Batterie-Management abgestimmt - wer da glaubt, mit einer normalen Naßzellenbatterie billiger weg zu kommen, weil er doch i-stop gar nicht nutzt, dürfte seinen Entschluß schon bald bereuen...


    Meine obigen Ergüsse sind übrigens nicht das Produkt eigener Weisheit, sondern entstammen dem höchst informativen Mazda-Schulungshandbuch "i-STOP & i-ELOOP", das unser stets gut informierter @Zehnsteine uns unter "Anleitungen" zugänglich gemacht hat :)


    Gruß Wolfgang (Schrauberopa)

    ABS = Anti Blockier System
    A/C = Air Condition (Klimaanlage)
    ACC = Accessory ( Spannungsversorgung best. Geräte [z.B Radio] noch vor dem Zustand "Zündung an" )
    ASR - Antriebsschlupfregelung
    AHK = Anhängerkupplung
    BKV = Bremskraftverstärker
    BSM = Totwinkelassistent
    CMU = Connectivity Master Unit ( Zentralcomputer des MZD-Connect-Systems)
    EBA = Notbremsassistent
    ESD = End Schall Dämpfer
    FBCM = Front Body Control Module
    fMH = freundlicher Mazdahändler
    HLA = Berganfahrhilfe
    HUD = Head Up Display
    MAL = Mittelarmlehne
    MZD = Mazda Zentral Display
    PDK / DKG = Doppelkupplungsgetriebe(PDK=Porsche)
    RBCM = Rear Body Control Modul
    RDKS = Reifendruck Kontroll- System
    SCBS = City-Notbremsassistent
    SH = Standheizung
    TAU = Tuner and Amp Unit ( Radioempfangsteil und Audio-Verstärker)
    TMC = Verkehrsnachrichtenkana