Zitat von CX3_FahrerDenn daran haben die Hersteller heutzutage gar kein Interesse mehr.
Der Kunde soll regelmäßig in die Werkstatt und dort sollen Ersatzteile montiert und verkauft werden und nach ein paar Jahren soll der Kunde gefälligst ein neues Auto kaufen.
Das stimmt so nicht.
Es ist wieder der Preisdruck und Kostenreduzierung geschuldet.
Beispiel: Einkauf: Wir bauen ein Kunststoff 3. Lager, weil es billig ist. Dann können wir Autos noch billiger machen. Ing.: Aber es hält nicht lange! Einkauf: Egal, es sind halt Geräusche am Ende und bisschen schwergängig nach 100 000 km. Das merken vielleicht nur wenige.
Es wird bei jedem Bauteil alles bis auf letzte Grenze dimensioniert. Überdimensionierung, um Design robuster zu machen? Nein! Auf keinen Fall, das wird zu teuer. Solche Diskussionen laufen.
Oder z. B. 2 Lieferanten für unsere Baugruppe. Wir nehmen den billigeren. Dass der teure Lieferanten bessere Maschinen hat oder Lebensdauer anstatt 200 000 km die 500 000 km erfüllt interessiert keinen: In der Luft schwebt immer der Satz: Kein Mensch wird für einen CX-3 40.000 Euro im Grundpreis zahlen.
Und an diesen Satz richtet sich ganze Entwicklung des Fahrzeugs.
Und nicht wie du behauptest mit geplanter Obsoleszenz. Diese Verschwörungstheorien würde ich schnell vergessen. Kein Ingenieur überlegt sich, wie lege ich mein System aus, dass es schneller kaputt geht. Diese scheinbar geplante Obsoleszenz hat mehrere Gründe:
1. Es muss schnell und billig entwickelt werden. Warum? Sieh Punkt 2.
2. In Köpfen von uns allen steckt schon fest drinnen: Auto muss billig sein. Auto wird nach paar Jahren gewechselt.
Und diese Anreize schicken wir als Kunden an Automobilhersteller.